Davaj! » 2010 » Januar

Monatsarchiv für Januar 2010

 
 
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Geekcrafts!

Johanna
31. Januar 2010, 15:05 Uhr
Dinge - Games - Geile Sachen mit Kindern. - Links

craft

Welche Kombination ergibt das ultimative Maximum an unwahrer Uncoolness und wahrer Coolness? Glasklar: Handarbeit + Geeks!

Und weil das Internet so unendlich weit ist und alles irgendwie Sinnbringende beinhaltet, gibt es natürlich eine Seite zu dieser ultimativen Mixtur: Geekcrafts!
Dort findet man eine unfassbare Fülle an tollen, handgemachten Geekkrempel, von Megamankissen bis zu gehälkelten Yoda-Hütten.





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29.01.2010

Johanna
29. Januar 2010, 18:16 Uhr
Allgemein - Games - Picture of the Day

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Henri & Ich am Zocken in unserem wunderhübschen Haus in Sunset Valley.





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We’re gonna steal your skies

Johanna
28. Januar 2010, 20:22 Uhr
Allgemein - Musik

Intressiert es hier irgendjemanden, welches eine Lied mich am allermeisten aufkratzt, was mir Endorphine ins Blut schleudert und bei dem ich immer gute Laune bekomme? Ist mir auch egal. Ich zeig’s euch trotzdem.

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Das Bild verstehen jetzt nur Insider, aber weil’s so cool ist, macht das nichts.

Was ist euer eines Lied?





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Mein Beitrag zum Holocaustgedenktag

Johanna
27. Januar 2010, 16:24 Uhr
Allgemein - Politik & Weltgeschehen

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Ab und zu muss man eben auch mal was Ernstes von sich geben, und das werde ich jetzt tun.

Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz- Birkenau von Soldaten der roten Armee befreit. Heute leben wir scheinbar in Toleranz und Akzeptanz miteinander. Scheinbar.

Wenn wir über den Nationalsozialismus reden, dann sprechen wir immer nur von der Vergangenheit, von Erfahrungen unserer Eltern und Großeltern, die so weit weg scheinen, dass es uns schwerfällt, zu begreifen, wie sehr Menschen unter diesem Terror leiden mussten.
Doch ist die Nazizeit wirklich so weit weg? Ich würde diese Frage gerne mit einer wahren Geschichte beantworten, die ich selbst vor zwei Jahren miterlebt habe.

Damals habe ich an einer dreitägigen Exkursion zum KZ Buchenwald teilgenommen. Es waren drei sehr intensive und emotionale Tage, bei dem jeder von uns den Schrecken erstmals direkt vorm geistigen Auge sah. Wir standen an den Plätzen, wo damals die Leichen aufgetürmt lagen, haben die ehemaligen Baracken besucht und haben sogar im ehemaligen SS- Gebäude übernachtet. Am vorletzten Tag haben wir morgens die Öfen besichtigt. Es war eine sehr aufwühlende Erfahrung und die Meisten von uns konnten die Tränen nicht mehr zurückhalten. Wir alle waren wie erschlagen von der Grausamkeit. Aber noch schien diese Grausamkeit allein in der Vergangenheit zu liegen.

Diese Ansicht änderte sich am Nachmittag desselben Tages. Wir unternahmen einen Ausflug in die Innenstadt von Weimar zusammen mit einem Betreuer, der uns die Stadt zeigte. Als wir das Goethe-Schiller- Denkmal passierten, begannen zwei Jugendliche, ein rassistisches Lied anzustimmen um einen meiner Mitschüler zu beleidigen, einen Kenianer. Er selbst hat die Beleidigung ignoriert und wollte einfach weitergehen- vermutlich kannte er ähnliche Situationen schon- aber unser Betreuer stellte die Jungs zur Rede und es kam zu Handgreiflichkeiten und Beleidigungen. Der größte Schock allerdings war, als einer der Beiden rief:“Ihr gehört nach Buchenwald in die Öfen!“ Die Szene endete mit einem Polizeieingriff.

Jeder von uns hat bei diesem Ausflug mehr gelernt, als es jedes Lehrbuch hätte zustande bringen können. Auf eine sehr unangenehme Art und Weise haben wir die grausame Vergangenheit und die harte Realität gleichzeitig begriffen. Wir haben gelernt, dass die Vergangenheit bis heute ihre grausamen Nachwirkungen hat und vielleicht immer haben wird.
So wurde das Gefühl, das Tausende von Menschen ertragen mussten, erstmals greifbar, mit dem Unterschied, dass wir uns heute wehren konnten und durften.





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Quote of the Week: Eternal Sunshine of the Spotless Mind/ Vergiss mein Nicht

Johanna
26. Januar 2010, 20:56 Uhr
Film & Fernsehen - Wir sind Rubrikhuren

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Ein wunder, wunderhübsches Zitat aus dem Film, mit dem ich mich bisher besser identifizieren konnte als mit jedem zuvor und den ich mir immer und immer wieder ansehen könnte. Einfach ein unfassbar romantischer, schöner, aber auch tragischer Film. Lieebe.

“How happy is the blameless vestal’s lot! The world forgetting, by the world forgot. Eternal sunshine of the spotless mind! Each pray’r accepted, and each wish resign’d.”

Gedicht von Alexander Pope





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I <3 BLACK METAL

Johanna
25. Januar 2010, 14:37 Uhr
Kunst - Musik

Leider ist und bleibt die Kunst der Metal- Bandlogos irgendwie ungewürdigt in der Avant-Garde- Kunstwelt.
Dabei gibt es meiner Meinung nach kaum etwas Ästhetischeres als ein gutes, unlesbares, symmetrisches und böses Metal- Bandlogo.

Und genau dieser Ästhetik widmet sich dieses Flickr- Set, das Hunderte dieser kleinen Kunstwerke beinhaltet. Sehr sehenswert, wenn es auch auf Dauer etwas blind macht. Man sollte sich nicht mehr als 20 auf einmal ansehen. Sonst wachsen einem vermutlich von der Reizüberflutung Hörner und ein Schwanz.

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24.01.2010

Johanna
24. Januar 2010, 21:18 Uhr
Picture of the Day

Charles Darwin and his knowledge about all creatures

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(via)





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Ich werde alt

Johanna
22. Januar 2010, 17:39 Uhr
Allgemein - Geile Sachen mit Kindern.

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Vorbei ist die Zeit, als ich imstande geschweige denn gewillt war, am Wochenende Aktionen über mich ergehen zu lassen, wie sich im Winter mit meinen Kumpanen draußen zu treffen und massenweise 5,0 und Billigwodka in mich zu involvieren. Und noch viel vorbeirer (xD) ist die Zeit, wo zu solchen Aktionen wirklich mindestens 20 andere Menschen aufgetaucht sind. Und wir hatten da echt Spaß.
Früher war das ganz normal, dass man allerspätestens Mittwochs einen komplett ausgeklügelten Zeitplan für Freitag und Samstag entwickelt hatte, heute sitze ich Freitags am PC und schreibe darüber, dass ich immer noch nicht weiß, was ich tun soll. 80% der damaligen Clique sitzen genauso mit Pantoffeln und Teetasse vor ihrem Fernsehgerät und fragen sich, woher wir verdammtnochmal die Motivation genommen haben, damals.
So lange her ist das noch gar nicht. Aber wir werden alt. Zu alt für Aktionen dieser Art, oder vielmehr den Erfolg dieser Aktionen. Zu sehr erkennen wir die Sinnlosigkeit darin. Dabei ist die Sinnlosigkeit ja gar nicht so sinnlos, wenn man nur Spaß dabei hat.
Okay, ein bisschen asi war das schon, ein Haufen Sechzehnjähriger mit Wodkaflaschen irgendwo in der Stadt. Aber, scheiße nochmal, aus uns werden doch trotzdem vernünftige Menschen.
Der jugendliche Enthusiasmus, dieses Gemeinschftsgefühl, das Gefühl, dass uns irgendwas verbindet, das war der Zauber dabei und der Grund, wieso wir mit so wenig Mitteln so viel Spaß haben konnten. Verbunden hat uns das allgemeine Gefühl, das man nunmal hat, wenn man 16 ist. Diese Leichtigkeit verbunden mit Neugier auf die Welt und dieses tolle Gefühl, damit nicht alleine zu sein. Und alles tun zu können, was man möchte.
Jetzt sind wir nicht mehr 16. Jetzt sind wir 18, 19, 20. Und solche Aktionen sind undenkbar geworden. Es würde einfach keiner mehr kommen. Und wir sind fauler. Und weniger naiv. Und viel schwerer zu beeindrucken.
Und sitzen da. Unschlüssig, was zu tun ist mit den Freitag- und Samstagabenden. Wir vermissen die alten Zeiten, und wollen sie doch nicht wieder. Das würde heute ja doch nicht mehr funktionieren. Heutzutage braucht man einen Grund, aus dem Haus zu gehen. Mit möglichst viel Sinn drin.
Und das Ganze ist wie damals, als man es verlernt hatte, mit Steinen und Stöcken zu spielen. Man gibt sich einfach irgendwann nicht mehr damit zufrieden.
Den Wochenendkampf fechtet heute jeder für sich aus. Es gibt nicht mehr maximal 2 sehr attraktive Möglichkeiten, wo alle zusammenkommen und die Montags schon bekannt sind. Heute gibt es Hunderte, irgendwie langweilige Möglichkeiten, wo wir vermutlich sonst niemanden treffen, den wir kennen und über die wir Freitagabends spontan entscheiden.
Das ist die Tragik der Spätphase des Erwachsenwerdens. Das Eingeständnis, dass Mutti Recht hatte und es wirklich nur eine Phase war. Eine verdammt Schöne.





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Kleine Ankündigung

Johanna
20. Januar 2010, 16:22 Uhr
Allgemein - Links

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Ich bin heute mal mit dem allgemeinen Strom geschwommen und habe Davaj einen formspring.me- Account angeschafft.

Das bedeutet für euch, dass ihr jetzt ganz anonym die dämlichsten und versautesten Fragen stellen dürft, und wir dann die Ehre haben, diese zu beantworten. Den Link zur Seite findet ihr im Menü bei “Noch Fragen?” oder ihr klickt einfach hier.





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Happy Birthday, Davaj!

Johanna
19. Januar 2010, 16:22 Uhr
Allgemein

Jawohl, ihr habt richtig gelesen: Davaj feiert heute im Kreise der engsten Familie seinen ersten Geburtstag! Und zur Feier des Tages haben mein Herr Gatte und ich ein ursprünglich mal ernst gemeintes Video aufgenommen (entstanden aus Raouls Aufforderung, wir sollten doch mal Vlogs machen), dass dann irgendwie doch etwas vom Sinn her entglitten ist. Entstanden ist dieses Meisterwerk, nur für euch, nur von uns.







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