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Archiv der Kategorie ‘Bücher‘

 
 
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Turn Frustration Into Inspiration

Johanna
31. Juli 2010, 23:00 Uhr
Allgemein - Bücher - Geile Sachen mit Kindern. - Kunst

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Die Beziehung von mir zu meinen Hausaufgabenheften ist eine ganz besondere. Es ist eine sensible Beziehung, die lange reift, an ihren Aufgaben wächst und die jede Krise mit Zusammenhalt & Humor mit mir übersteht. Mein erstes kreatives und individuelles Hausaufgabenheft hatte ich in der 9. Klasse, als ich angefangen habe, darin rumzukritzeln und zu -schreiben. Meistens Songtexte von Green Day. Es handelte sich um ein Schüler-Hausaufgaben-Häfft und je mehr Zeit wir miteinander verbrachten, desto intensiver wurde unsere Beziehung.  Doch leider hat diese Art der Mensch-Objekt-Beziehung immer ein Verfallsdatum, und nach einem Schuljahr muss man sich wieder voneinander trennen. Ab diesem Zeitpunkt trifft man sich nur noch sehr selten, und wenn, dann auch nur, um sich an Vergangenes zu erinnern. Doch die gemeinsame Zeit ist vorbei.

Mit den Jahren lernte ich immer mehr über die Dynamik von Hausaufgabenheften, wurde experimentierfreudiger und ließ mich auf die Möglichkeiten ein, die mir meine Kameraden boten. Bei der Auswahl meiner einjährigen Freunde wurde ich immer wählerischer. 2008 schließlich verließ ich mein mir bekanntes Terrain der Häffte und kaufte mir ertmals einen Moleskine-Timer. Diese neue Beziehung, auf die ich mich da einließ, machte mir bewusst, wie viel mehr man doch mit so einem banalen Planer erleben kann. Die Unverbrauchtheit des Moleskine-Timers brachte meine Kreativität zum Bersten, und auch meine Freunde und Schulkameraden bemerkten die Leidenschaft, die ich meist während des Unterrichts für die leeren Seiten meines Begleiters entwickelte. Und wie die Jahre so vergingen und die Planer kamen und gingen, hinterließ ich eins:  Vier dicke Bücher voll mit vollgemalten, vollgeplanten, quiteschbunten Seiten, die mehr von meinem Leben und meinem Alltag erzählen als es jedes Tagebuch zu tun vermag.

Und weil ich mich auch dieses Jahr schmerzlich von meinem neuesten Begleiter verabschieden muss und mir einfach zu viele Menschen sagen, dass ich das Buch irgendwie mit der Menschheit teilen muss, hab ich mir heute Nacht die Mühe gemacht und habe jede einzelne Seite eingescannt. Ich rate euch, euch alles recht detailgetreu anzusehen, weil da wirklich teilweise Lustige, aber vor allem seltsame Dinge zu finden sind. Oh, und um die Frage gleich zu beantworten: Ja, ich arbeite auch ab und zu mal im Unterricht mit. Und um euch das zu beweisen hab ich auch die Seite mit meinen Noten eingescannt, HA!

Ich wünsche euch viel Spaß bei den intimsten Momenten meines Alltages, mit Stift & Papier dargestellt & für die Ewigkeit festgehalten.


Den ganzen Beitrag lesen…





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The Lobo ParaMilitary Christmas Special

Henri
11. Dezember 2009, 15:23 Uhr
Bücher - Film & Fernsehen - Geile Sachen mit Kindern.

HOHOHO!!! Weihnachten steht vor der Tür, liebe Kinder, und mein persönliches Geschenk an euch ist der wohl beste Fan-Made-Kurzfilm aller Zeiten. Doch zunächst möchte ich all denen, die Lobo nicht kennen sollten, mitteilen, dass sie sich in Grund und Boden schämen sollten und nochmal über den Sinn ihres Lebens nachdenken sollten.

Trotzdem erbarme ich mich euch Unwürdigen zu erklären, wer Lobo ist und was ihn zum absolut BESTEN Comichelden aller Zeiten macht.

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Lobo („Der, der deine Gedärme verschlingt und es genießt“) kam auf dem friedlichen Planeten Czarnia zur Welt. Doch irgendwie war Lobo anders als die sonst so friedlichen Czarnier und wie bei pubertären Jugendlichen so üblich, beschloss er mit 16 Jahren seinen Planeten und alle Bewohner auszurotten und als Spacebike-fahrernder Kopfgeldjäger seinen Lebensunterhalt (der meist nur aus Alkohol und Zigarren besteht) zu finanzieren. Seine (beinahe!?!) Unsterblichkeit und seine übermenschlichen Heilkräfte kommen ihm dabei auch zu Gute.

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Lobo ist alles in allem ein fluchender, Heavy Metal-Hörender Badass (zu hessisch: langhoorische Bombeleescher), der alles Nette oder Süße hasst (genau darum hab ich es mit 12 Jahren so geliebt, und tu es noch heute!). So auch den Weihnachtsmann, der ihm nie Geschenke gebracht hat und somit ein dauerhaftes Kindheitstrauma bei Lobo hinterlassen hat. Daher trifft es sich ganz gut, dass der Osterhase ihm den Auftrag erteilt, den Weihnachtsmann zu killen, da sich kein Kind mehr für den Osterhasen interessiert und er somit wichtige Kunden verliert.

Genug der Worte… Einfach anschauen und genießen, auch wenn Bild- und Tonqualität suckt!

[youtube t9ooZYjF0mI]





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Buchempfehlung: “Sharp Teeth” by Toby Barlow

Henri
27. August 2009, 14:55 Uhr
Bücher

9780061430220

Ich nutze diesen Beitrag für eine Buchempfehlung der besonderen Art…

“Sharp Teeth” ist das Erstlingswerk von Toby Barlow und war Anfang des letzten Jahres ein Hit in den USA. Darüber darf man sich schon wundern, denn es handelt sich dabei zwar um eine Werwolfgeschichte, sie wird jedoch in freien Versen erzählt, die der Geschichte einen einzigartigen Rhytmus geben.

Rudel von Werwölfen leben unerkannt unter Menschen, während deren Anführer um die Vorherrschaft kämpfen. Ebenso enthält es eine Liebesgeschichte zwischen einem weiblichen Werwolf und einem Hundefänger.

Die typischen “Werwolfmerkmale” sind bei “Sharp Teeth” nicht vorhanden. Keine Verwandlung bei Vollmond. Kein tot durch Silberkugeln ect.

Das Buch ist jedoch nichts für schwache Nerven, da es sehr blutig und brutal zugeht. So ist “Sharp Teeth” für mich eine perfekte Mischung aus Horror, Kriminalgeschichte und Liebesgeschichte, ohne dabei ins lächerliche zu verfallen.

Eine besonderen Kreativ-Pluspunkt bekommt “Sharp Teeth” von mir wegen der sehr gelungenen Internetpromotion… Wie dieses Lehrvideo mit dem allessagendem Titel “Is Your Dog a Werewolf?”

[youtube L_8fBuip7i8]

( Youtube Link )





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Der Beweis: diese Welt ist kaputt

Johanna
26. August 2009, 16:56 Uhr
Bücher - Film & Fernsehen

Wenn ihr denkt, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo was noch viel Furchtbareres her!

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Need more proof?





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Endlich wieder was gelesen…

Henri
25. Mai 2009, 11:23 Uhr
Bücher

Unvorstellbar erschien es mir, die nächsten zwei Wochen ein Buch in die Hand zu nehmen, das nicht mit Schule zu tun hat… Doch will es die Ironie des Schicksals, dass ich gerade IN der Schule Zeit finde um endlich wieder was zu lesen und auch IN der Schule diesen Artikel schreibe… Irgendwie hat diese unfreiwillige Pause auch gut getan, denn ich habe Warren Ellis’ “Desolation Jones” und Garth Ennis “The BOYS”  fasst aufgefressen in den drei Freistunden, die ich in der Schulbibliothek verbracht habe.

Beides sind Comics voller Gewalt, Sex und Drogen… also nix für ein schwaches Gemüt.

Desolation Jones:

Desolation Jones ist mal wieder einer von Warren Ellis’ “Bad-Ass-Antiheld-Mit coolem Outfit das man gern zu Halloween oder Fasching tragen würde, aber dann würde es niemand erkennen-Typ”.

Hier eine kurze Erläuterung der Story:

Michael Desolation Jones, Ex-MI6-Agent, wurde vom britischen Geheimdienst dem Desolation Test ausgesetzt: 365 Tage lang gelähmt, wach und einem unendlichen Fluss verstörender Bilder ausgesetzt. Er hat als einziger überlebt. Jetzt ist er sowas wie’n Privatdetektiv.


Fazit:

Also… Eine typisch kranke Geschichte, wie Sie in dieser Konsequenz nur Warren Ellis erzählen kann.  Für Fans von Warren Ellis ein muss und ich schäme mich schon fast, dass ich es nicht viel eher gelesen hab.

jonesjones

The BOYS:

Wenn Desolation Jones einen ganzen See mit Gewalt, Sex und Drogen füllen kann, dann füllt “The BOYS” einen ganzen Ozean damit…^^

Die Story:

In “The BOYS” sind Superhelden die Beschützer der Bürger… leider mit wenig Erfolg. Ihre Erfolgsquote ist sogar schlechter als die der regulären Polizei.

Hier kommen die BOYS ins Spiel. Die unterstehen direkt dem Präsidenten der USA und haben die Aufgabe, den Superhelden zu zeigen, wer wenn’s hart auf hart kommt der Chef ist. Und das tun sie auf ihre ganz eigene unkonventionelle Art.

Fazit:

Mit dem genialen Darick Robertson (Transmetropolitan) an seiner Seite, der uns mal wieder mit genialen Bilder erfreut, hat Garth Ennis mich nicht so überzeugen können wie ich gehofft hatte. Liegt wohl an den genialen Vorarbeiten The Preacher und Punisher, daher ist “Desolation Jones” auch besser…

Enttäuscht hat mich Ennis mit “The BOYS” dennoch nicht…

the-boys-ennis-robertson-wee-hughie-severed-arms

Übrigens habe ich jetzt eine neue Kategorie damit ins Leben gerufen…       Ich nenne sie “Buchempfehlung”!!! (Name noch änderbar…) Bücher. Ist besser xD …





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Meine neue Freistundenlektüre

Johanna
12. Februar 2009, 21:41 Uhr
Allgemein - Bücher - Musik

bobby Was für ein Glück, dass in den letzten beiden Tagen 4 Stunden ausgefallen sind! Nur diese Tatsache hat es möglich gemacht, mit guten Gewissen 100 Seiten Jugendtage von Bob Dylan in mein Gehirn zu involvieren.
Wer “Chronicles” von Bob Dylan lesen will, der soll gewarnt sein: Er scheint während seiner Zeit in New York ungefähr 3864927 Menschen gekannt zu haben, die er alls namentlich erwähnt und in üblicher Poesie genaustens beschreibt. Ich persönlich kam nach ‘ner Zeit nicht mehr mit, wer jetzt eigentlich Mike, wer Claire, wer Len, wer Lenny, wer Bobby, wer Chloe, wer Rob, wer Ron und wer eigentlich Joe war.

(S. 85) “Ray hatte langes, wallendes blondes Haar wie Jerry Lee Lewis oder Evangelist Billy Graham- eine Frisur wie ein Prediger. Eine Frisur, wie die frühen Rock ‘n’ Roller sie imitierten, die gern so ausgesehen hätten. Eine Frisur, die das Zeug zum Kult hatte. Ray war zwar kein Prediger, aber er konnte predigen, und er war oft witzig. Er sagte, wenn er vor Farmern predigte, erklärte er ihnen, wie man den Acker mit dem Samen der Liebe bestelle und dann die Ernte der Erlösung einfahre.”

Aber ich verzeih meinem geliebten Bobby sein unglaubliches Namensgedächtnis und möchte hiermit auch sein Langzeitgedächtnis auszeichnen, denn er errinert sich an jede poetische Einzelheit der beschriebenen Momente seines Lebens: an das Glitzern des Schnees, an den Duft von Kamin und Holz, an die barocke Stehlampe im Haus von weißdennamennichtmehr.

(S.30) “Ich setzte mich im Bett auf und sah mich um. Das Bett war ein Sofa im Wohnzimmer, und heißer Dampf stieg aus dem gußeisernen Heizkörper auf. Über dem Kamin starrte mich das Porträt eines Kolonialherrn mit Perücke an, neben dem Sofa standen ein hölzernes Schränkchen auf kannelierten Beinen, ein ovaler Tisch mit abgerundeten Schubladen, ein schubkarrenartiger Sessel, ein kleiner, königholfurnierter Schreibtisch mit Klappfächern, eine Couch aus einem Autorücksitz mit Federkernpolsterung, ein niedriger Stuhl mit runder Lehne und volutierten Armlehne; ein dicker französischer Teppich lag auf dem Boden.”

Ach ja, er spart übrigens auch nicht mit Informationen über alle (wirklich ALLE) Musiker, die er jemals gehört hat, und beschreibt deren Sound auch Seitenlang. Wie das aussieht, könnt ihr euch jetzt wahrscheinlich selbst denken.
Und was ich von diesem Buch nach 100 Seiten schon gelernt habe: Ich benötige eine Sinneserweiterung. Denn an solche Dinge erriner ich mich nicht nur nicht (komischer Satz), sondern nehm sie erst gar nicht wahr. Und das finde ich schade, wenn ich diese wohlgeformten Sätze des großen Poeten Bob Dylan lese.







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